Newsletter und Aktuelles

Mein Newsletter informiert Sie etwa vierteljährlich über mein Seminarangebot, Interessantes aus der Praxis sowie über Neuigkeiten aus der Welt der Energetischen Psychologie. 


TBT in der Presse

Im April habe ich einen TBT-Workshop bei BIG in Reutlingen gegeben. BIG ist ein inklusives Gesundheitsprojekt für Mädchen und Frauen. Unter den Teilnehmerinnen waren auch vier Frauen mit Migrationshintergrund, die TBT-Sitzungen auf Arabisch anbieten.


TBT bei Misophonie

Bei der Diagnosie Misophonie leidet der Betroffene unter extremer Reizbarkeit durch Geräusche: Gefühle von Wut bis hin zu Jähzorn, wenn man hört, wie jemand einen Apfel abbeißt, Chips isst, Kaugummi kaut, die Nase hochzieht, sich räuspert, singt ... Für jeden Sechsten bis Zehnten in Deutschland sind solche Alltagsgeräusche schier unerträglich. Das Phänomen Misophonie hat noch kaum Bekanntheit und wurde bislang wenig untersucht. Betroffene werden oft belächelt, missverstanden und wegen ihres Verhaltens verurteilt.

Andreas Seebeck (HP Psych.) ist Experte für diese emotionale und körperliche Störung. Als er bei mir im TBT-Workshop war, kam ihm die geniale Idee, Misophonie mit TBT zu behandeln. Erste Resultate zur Auflösung misophonischer Trigger mittels des auditiven TBT-Protokolls sind vielversprechend. 


Weitere Informationen bei Andreas Seebeck


Trauma und das Gehirn

Wie läuft die reguläre Verarbeitung von Informationen im Gehirn ab? Und was verändert sich bei dieser Verarbeitung, wenn höchste Gefahr droht? Die Neurologin Viktoria Glasman hat hierzu auf dem 49. TCM-Kongress in Rothenburg im Rahmen des Trauma-Kompetenz-Tages, auf dem auch TBT vorgestellt wurde, eine sehr interessante Präsentation gehalten. Auf ihrer Website stellt sie allen Interessenten/innen ihr Handout zur Verfügung (ganz nach unten scrollen).


Traumatherapie: Überschreiben der Erinnerungsspur im Gehirn

Neurowissenschaftler an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz haben festgestellt, dass "der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung eines Traumas in den gleichen Zellen liegt, die dieses Trauma gespeichert haben." 

Ein Sprecher der EPFL sagt im folgenden Video: "Was wir zeigen können, ist, dass bei der Behandlung einer traumatischen Erinnerung nicht zwischen zwei unterschiedlichen Gedächtnisspuren vermittelt wird, sondern dass es sich vielmehr um ein Überschreiben der ursprünglichen Gedächtnisspur der Angst in Richtung Sicherheit handelt."

Die Studie wurde in Science, Ausgabe vom 14. Juni, 2018 veröffentlichet.